Tortola

Auf Tortola hatten wir leider nur einen sehr kurzen Aufenthalt, der leider nur für einen kurzen Strandbesuch ausreichend war. Hierbei haben wir uns für Smuggler‘s cove entschieden, einen abgelegenen Strand, der noch ganz ohne den üblichen Trubel auskommt. Es gibt nur ein paar kleine Stände an denen Anwohner gekühlte Getränke verkaufen, das war auch schon die ganze Infrastruktur. Dementsprechend ruhig war es auch am Strand. Naja Bilder sagen mehr als 1.000 Worte


St. Maarten

Auf St. Maarten sind wir auf das größte Kreuzfahrtschiff der Welt gestoßen, die Oasis of the Seas, hält diesen Titel aktuell zusammen mit ihrem Schwesterschiff Allure of the Seas. Sie bieten jeweils Platz für 6.300 Passagiere und 2.100 Besatzungsmitglieder. Im Laufe des Tages sind dann noch weitere 5 Kreuzfahrschiffe eingetroffen, sodass an diesem Tag 7 Kreuzfahrschiffe in St. Maarten angelegt haben. Nachdem wir mit einem eigenen Mietwagen bereits auf St. Kitts gut gefahren sind, haben wir uns für St. Maarten ebenfalls für diese Variante entschieden und haben damit die Insel umrundet. St. Maarten ist in einen französischen und einen niederländischen Teil unterteilt. Während im französischen Teil der Euro das amtliche Zahlungsmittel ist, wird hingegen im niederländischen Teil hauptsächlich mit Dollar bezahlt. St. Maarten sieht man an, dass hier einige gut betuchte Europäer ihre Ferienhäuser und Villen haben, die Infrastruktur auf der Insel hebt sich auch deutlich von den vorherigen Inseln ab. Neben einer generellen Inselrundfahrt stand natürlich der spektakuläre Princess Juliana Flughafen (PJIA) auf dem Programm, hier landen die Jets direkt hinter dem Strand.

 


St. Kitts

Auf St. Kitts mussten wir das einzige Mal tendern, also mit kleinen Booten an Land gebracht werden. St. Kitts verfügt nur über Kapazitäten für zwei Kreuzfahrschiffe und da wir das letzte waren das an dem Tag angekommen ist, mussten wir in der Bucht vor Anker gehen. Auf St. Kitts haben wir uns zu dritt einen Mietwagen genommen und haben die Insel auf komplett eigene Faust erkundet. Für mich hat die Insel die genau richtige Mischung aus Größe, Strände, Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten. St. Kitts hat es definitiv auf meine Liste der Inseln geschafft, die ich bei einer Karibikrundreise wieder besuchen möchte.


Nächster Stop: St. Lucia

Auf St. Lucia habe ich mich besonders gefreut, da ich während meines Praktikums im Reisebüro viel Gutes darüber gehört habe. Naja zum einen liegt das Praktikum schon viele Jahre zurück und zum anderen habe ich schon gelernt beim Reisen nicht groß auf andere Meinungen zu setzen. So fällt der Bericht entsprechend kurz aus, da mich St. Lucia eigentlich ziemlich enttäuscht hat. Aber auch diese Erkenntnis ist einiges wert, damit kann ich ein Ziel von meiner Liste ersatzlos streichen.

Heute haben wir uns ebenfalls wieder ein Taxi für einen Tag gemietet und sind zuerst Richtung Süden aufgebrochen um die Wahrzeichen der Insel, den kleinen und großen Piton aus der Nähe zu bestaunen. Auf dem Weg sind wir wieder einmal in einem botanischen Garten mit Wasserfall gelandet. Die Engländer scheinen es mit der Anlage von botanischen Gärten etwas übertrieben zu haben.

Am Nachmittag hat ein Teil unserer Gruppe sich nach Norden zu einem Strandausflug nach Rodney Bay aufgemacht. Der Strand war sehr schön und verhältnismäßig ruhig. Ein Getränkeverkäufer mit seinem überaus kreativen Boot hat uns nebenbei gut unterhalten.


St. Vincent – Zu Gast bei Jack Sparrow

Unser erster Stopp der Kreuzfahrt war St. Vincent, eine 29 mal 18 Kilometer große Insel, die zwischen Grenada und St. Lucia liegt. St. Vincent zählt zu einer der ursprünglichsten Karibikinseln und ist noch nicht so touristisch geprägt wie die meisten anderen Karibikinseln. Die Regierung hat laut unserem Taxifahrer auch die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe beschränkt, sodass nur noch zwei bis drei Kreuzfahrtschiffe pro Woche anlegen dürfen. Dadurch waren wir auch das einzige Kreuzfahrtschiff, das an diesem Tag auf St. Vincent angelegt hat. Auf St. Martin werden neben uns noch sechs weitere Kreuzfahrtschiffe anlegen. Zusammen werden dadurch ca. 15.000 Menschen und menschenähnliche Wesen an Land gespült.

Nachdem unsere ganze Gruppe kein Interesse hatte, an einem der Bordausflüge teilzunehmen und wie die Lemminge durch vermeintliche Sehenswürdigkeiten geschleust zu werden, haben wir uns für einen individuellen Landgang entschieden. Hierzu haben wir uns ein Taxi für einen Tag gemietet und haben dann unsere eigene Inselrundfahrt gestartet. Los ging es mit der Hauptstadt Kingstown, die neben dem ältesten botanischen Garten der westlichen Hemisphäre, noch zwei interessante Kirchen zu bieten hatte. Danach sind wir zu einem Aussichtspunk aufgebrochen, von dem aus wir einen Überblick über das Mesopotamia Tal hatten, das aufgrund seiner Fruchtbarkeit auch der „Brotkorb der Insel“ genannt wird. Das Touristenhighlight schlechthin von St. Vincent durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen: Walilalu Bay, dem Hauptdrehort für die Außenaufnahmen von Pirates of the Caribbean (Fluch der Karibik).


Feb 26, 2012 - Karibik, Mein Schiff 2    No Comments

Seetag

Unser erster Tag auf dem Schiff war auch gleich unser einziger Seetag., dadurch konnten wir gleich das Schiff erkunden. Dabei hat sich unser Eindruck, den wir bei der Seenotübung gewonnen haben, leider bestätigt. Wir haben den Altersdurchschnitt deutlich nach unten gezogen. Hin und wieder wurde ich an meine Zivildienstzeit erinnert, konnte mein Helfersyndrom aber sehr gut unterdrücken.

 


Flug Miami – Santo Domingo (MIA-SDQ) / Einschiffung Mein Schiff 2

Bei unserem Flug von Miami nach Santo Domingo hatten wir das Glück den Fensterplatz auf der richtigen Seite der Kabine zu haben. Dadurch hatten wir einen tollen Blick auf Miami Beach und auf die Bahamas. Doch zuerst durften wir live miterleben, weshalb American Airlines sich im Moment in einem Insolvenzverfahren befindet. Nach dem Boarding mussten wir aufgrund von Computerproblemen ca. 1 Stunde in der Maschine warten. Nachdem uns erst erzählt wurde, dass es sich dabei um ein unwichtiges System handelt, das nur neu gestartet werden muss, war das System nach einiger Zeit dann doch wichtiger und es wurden weitere Techniker angefordert. Inzwischen hat sich die Lage in der Kabine schon etwas zugespitzt und zwei Amerikaner waren mit einem Steward in eine Diskussion  verstrickt, weshalb solche Dinge immer bei American Airlines passieren, bei anderen Airlines scheinbar nicht in der Häufung. Nachdem die Computerprobleme endlich behoben waren, dachten wir nun kann es endlich losgehen. Allerdings gab es eine weitere Durchsage vom Piloten, dass sich nun unser Start, nun  aufgrund eines Bienenschwarms vor dem Cockpit weiter verzögern wird. Nach ca. 1,5 Stunden Verspätung konnten wir uns endlich auf den Weg in die Dominkanische Republik machen, unserem Startpunkt für die Karibik-Kreuzfahrt.

Als wir dann endlich in Santo Domingo angekommen sind, hat der weitere Transfer nach La Romana zum Glück ohne weitere Zwischenfälle funktioniert. Damit sind wir genau 10 Minuten vor Ende des offiziellen Check-ins für die Mein Schiff 2 am Hafen angekommen.

Auf dem Schiff mussten wir umgehend an der Seenotübung teilnehmen. Seit der Costa Concordia Havarie finden bei TUI Cruises die Seenotübungen eigentlich vor dem Ablegen statt. Da sich allerdings das neue Prozedere bei der Crew noch nicht wirklich eingespielt hat, lief die Übung sehr zäh ab. Dies hatte zur Folge, dass alle Passagiere während des Auslaufens aus dem ersten Hafen in der unprofessionell wirkenden Seenotübung festhingen, was der bereits angeheizten Stimmung nicht gerade förderlich war.


Feb 25, 2012 - Allgemein    No Comments

Welcome to Miami

Vom Flughafen aus ging es mit dem Mietwagen direkt zu unserem Hotel das direkt am Ocean Drive in Miami Beach lag. Wir haben uns für das Pelican Hotel entschieden, das sich in Besitz der Modemarke Diesel befindet. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet und sehr geschmackvoll eingerichtet.

Wir wussten, dass wir außerhalb der Saison in Miami Beach waren, allerdings haben wir dann doch etwas mehr Action erwartet. Bei unserem ersten Erkundungslauf haben wir fast leere Straßen vorgefunden und auch in den Bars am Ocean Drive war nicht wirklich was los. Also haben wir den nächsten Tag mit shoppen und Sightseeing verbracht. Der interessante Teil von Miami und Miami Beach ist dann doch sehr übersichtlich und wir hatten unser Sightseeingprogramm schnell erledigt und wir konnten mehr Zeit fürs shoppen verwenden. Leider sollte ich wohl schreiben, dann von nun an haben wir das Problem für unsere restlichen vier Flüge, dass wir Übergepäck haben. Abends haben wir uns mit ordentlichem kubanischem Essen den Magen vollgeschlagen. Unsere Wahl fiel auf „the world’s famous Cuban restaurant“, das Versailles Restaurant. Das Versailles ist seit über 40 Jahren eine Institution für Exilkubaner und ist auch häufig in den Medien zu finden (mehr dazu auch bei Wikipedia). Das Restaurant selbst macht den Eindruck, dass es in den 70er Jahren hängen geblieben ist, das Essen war allerdings hervorragend.

An den beiden letzten Tagen haben wir uns den Klassiker Key West vorgenommen. Leider war die Anfahrt nicht ganz so spektakulär wie wir sie uns vorstellt haben. In Berichten sieht man die Brücken und die Keys meist aus der Luft, was deutlich spektakulärerer rüberkommt, als die Anreise über den Landweg. Als wir dann endlich in Key West angekommen sind, wurden wir zum Abschluss noch mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt. Zum Abschluss haben wir uns noch ein ordentliches Steak im Grazianos gegönnt. Es war für uns beide  nicht nur das größte, sondern auch das Beste was wir bisher gegessen haben. Damit ist die Messlatte für das Surf&Turf Steakhaus auf der Mein Schiff 2 wieder etwas höher.

 


Feb 20, 2012 - Kanda, Miami, Montreal, USA    No Comments

Flug Montreal – Miami (YUL – MIA)

Zuerst war ich überrascht, wie unkompliziert die Einreise in die USA sein kann. Von Montreal aus kann die Immigration bereits am Abflughafen hinter sich gebracht werden und man gilt damit am Ankunftsflughafen als Inlandsreisender. Damit konnte ich die lange Immigrationschlange in Miami links liegen lassen. Lang lebe das Transborder-Abkommen zwischen Kanada und USA.


Feb 19, 2012 - Kanda, Montreal    No Comments

Mein erstes Mal: Christian, zu Besuch in Kanada

Letztes Jahr musste ich meinen Abstecher nach Kanada leider aus Zeitgründen verwerfen. Dieses Jahr bin ich nun statt in Westkanada in Ostkanada gelandet, aufgrund der Flugzeiten blieb nur Montréal als mögliches Ziel.

So unspektakulär, wie die Anreise verlief, so unspektakulär ist auch mein Eindruck von Montréal. Es wirkt vieles bekannt und vertraut, dies liegt vermutlich daran das alles unter dem Motto: Europa, speziell Frankreich meets USA, läuft. Montréal wirkt dadurch auf mich etwas langweilig und es fehlt mir irgendwie das Alleinstellungsmerkmal, das viele andere Städte irgendwie, irgendwo, irgendwann an den Tag legen und seien sie nur negativer Art. Aber irgendwie fehlt das in Montréal.

Einzigartig dürfte RÉSO (Underground City) sein, hierbei handelt es sich um ein über 30 km langes Tunnelsystem das Shopping Malls, Hotels, U-Bahn Höfe, Universitäten und vieles mehr miteinander verbindet.

Ein weiteres Highlight, das Montréal sogar einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde verschafft hat, ist der Olympiaturm. Er gilt mit 175,5 Meter, noch als der höchste schiefe Turm der Welt. Er dient gleichzeitig als Stütze für das Hallendach des Stadions dient. Scherzhaft wird das Olympiastadium inkl. Turm gerne „the Big Owe“ (die großen Schulden) genannt. Ich kann es verstehen, dass für das besondere Jahr 1976 ein besonderes Stadium her musste, allerdings ist die Geschichte dahinter dann schon peinlich. So wurde der Turm erst 1987 fertiggestellt, was blöd ist, da die Olympischen Sommerspiele leider schon 11 Jahren früher stattgefunden haben. Des Weiteren ist die Hallendecke des Olympiastadions so niedrig, dass Spielfeldlinien ans Dach gemalt werden mussten um ungültige von gültigen Dachberührungen unterscheiden zu können. Alles in allem ist die Architektur des Stadions jedoch beeindruckend und mit Sicherheit auch einzigartig.

Mein Fazit zu Montréal: Eine durchschnittliche Stadt ohne Ecken und Kanten, in der man sehr gut shoppen kann, und das wetterunabhängig.


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